Mokassins online kaufen  - Sioux Damen Grashopper d 141 Cotton Print Mokassin 0 3 - Mokassins –  Der Schuh der Indianer in der heutigen Zeit!

Mokassins – Der Schuh der Indianer in der heutigen Zeit!

Mokassins haben eine sehr lange Geschichte. Erfunden wurden sie von Indianern als Schutz der Füße gegen spitze Steine, Wurzeln und andere Unebenheiten auf Wegen. Heutzutage gibt es unterschiedliche Ausführungen dieser Schuhe, die sich sowohl als Haus- als auch als Freizeitschuh bestens eignen. Für die kalte Jahreszeit sind so genannte Mokassins-Stiefel besonders empfehlenswert, da sie nicht nur gut aussehen, sondern auch noch wärmen.

Moderne Mokassin-Slippers sind Schuhe, die von der traditionellen Schuhbekleidung der amerikanischen Ureinwohner inspiriert sind. Sie sind seit Jahrzehnten, über die ganze Welt verteilt, sehr populär, weil sie stylish und angenehm zu tragen sind.

Obgleich in einigen entscheidenden Verarbeitungsweisen unterschiedlich zu den ursprünglichen Mokassins, sehen die heutigen Mokassin Slippers den ursprünglichen Macharten ziemlich ähnlich.

Merkmale echter Mokassins

Der Ur-Schuh wird aus einem einzigen Stück Leder gefertigt, das heißt, dass es keine separate Brandsohle gibt. Eine so genannte Laufsohle sieht man heutzutage bei diesen Schuhen jedoch immer öfter.

Mokassins haben niemals Absätze, sind also flache Schuhe, mit hohem Tragekomfort. Das so genannte Mokassinblatt (welches meist mit Kräuseln eingenäht ist) gibt diesem Schuhmodell den letzten Schliff.

Zur Geschichte der Mokassins

Erfunden wurden Mokassins von nordamerikanischen Indianern. Die Herstellung war Frauensache und besonders aufwendig. Ursprünglich wurden diese Schuhe aus einem einzigen Stück Leder gefertigt, auf welches zusätzlich ein zweites über dem Fußliegendes Stück genäht wurde.

Je nach Lebensraum der Indianer und Beschaffenheit des Bodens wurden härtere oder weichere Materialien auf eine Sohle genäht. In felsigen Gegenden mit hartem, steinigen Untergrund wurde die Sohle durch ein weiteres Stück Leder verstärkt. Verwendet wurden damals hauptsächlich Leder und andere natürliche Materialien.

Der Begriff Mokassin stammt von dem nordamerikanisch-indianischen Algoniquiaan Wort maxkenseni und dem Word makasin der Powhatan Indianer ab, was übersetzt einfach nur “Schuh” bedeutet.

Es gab verschiedene Varianten dieser Schuhe. Die typischen Mokassins waren Halbschuhe, man fertigte aber auch knöchel- und kniehohe Modelle. Schon damals wurden die bequemen Schuhe für Feierlichkeiten aller Art mit Perlen und Bändern geschmückt.

Europäische Siedler brachten diese Neuerung damals nach Europa mit. Seitdem sind sie sehr beliebt und werden als Herren- und Damenschuh verwendet.

Mokkasins heute

Die modernen Mokassin-Slippers sind heute meist aus Schaffell hergestellt, weil dieses Leder am kostengünstigsten ist, andere Lederarten finden ebenso Verwendung, doch in geringerer Menge, da sie teurer sind. Die Schuhe

  1. haben eine Laufsohle ohne Absatz,
  2. keine Schaftfutter und
  3. sind ausgelegt mit einem Schaffell- oder Fleecestoffmaterial.

Diese Verarbeitung macht sie weich, lässt die Haut atmen, vermeidet starkes Schwitzenund vermittelt einen fühlbaren Bodenkontakt. Ein gekräuselt aufgenähtes Schuhoberblatt verleiht das typische Mokassinsaussehen.

Heutige Mokassins entsprechen in einigen Details nicht mehr dem ursprünglichen Typus. Heutzutage legt man großen Wert auf Bequemlichkeit und Komfort, deshalb haben die meisten moderen Mokassins eine spezielle Sohle, die Brandsohle, welche besonders langlebig und widerstandsfähig ist. Nur noch selten trifft man die typische gekräuselte Naht an der Oberseite der Schuhe an.

Durch Applikationen mit der Mode gehen

Derzeit sind Nieten und Schnallen äußerst beliebt. Die Nieten werden mit speziellen Geräten angebracht und sehen toll aus. Auch Schnallen sind keine Seltenheit mehr bei Mokassins. Sie veredeln dieses Schuhmodell in gewissem Sinne.

Viele Modelle haben Lederschnürsenkel, die eher als Zier vorhanden sind, als dass sie zur Passfestigkeit dienen. Es gibt sie in den verschiedensten Farben und mit den unterschiedlichsten Applikationen, es gibt billige und teure, einfache und exklusive Modelle.

Breiter Verwendungsspielraum

Mokassins werden heutzutage meist als bequeme Hausschuhe oder auch als Freizeitschuhe verwendet. Mokassins für zu Hause sind häufig aus einem sehr weichen Leder und mit Lammfell oder Ähnlichem gefüttert, was wohlig warme Füße – selbst in der kalten Jahreszeit – verspricht. Man bekommt Mokassins in allen Farben und Formen, deshalb ist es oft schwer, ein Original von einem mokassinähnlichen Schuh zu unterscheiden.

Auch als Freizeitschuhe werden Mokassins verwendet. Es gibt bereits Modelle mit flexibler Gummisohle, das Obermaterial ist meist aus Textil, Leder oder auch Synthetikfasern. Für geschäftliche Termine oder Ähnliches sind Mokassins nicht zu empfehlen, da sie zu leger und sportlich wirken.

Mokassins-Stiefel – warme Schuhe für kalte Tage

Immer häufiger sieht man im Herbst und Winter stiefelartige Mokassins auf der Straße. Was zuerst etwas komisch anmutet, ist ein origineller Trend, der unsere Beine in der kalten Jahreszeit wärmt und gleichzeitig sehr modisch aussieht.

Vorteile der Stiefel

Mokassins-Stiefel haben alle Eigenschaften, die klassische Mokassins auch haben: Sie werden meist aus einem Stück Leder gefertigt, haben auf der Oberseite einen verzierten Ledereinsatz und bieten hohen Tragekomfort. Der längere Schaft macht aus den klassischen Modellen Stiefel, die bei Damen sehr beliebt sind.

Diese Stiefel sehen zu Röcken und Kleidern ebenso gut aus, wie zu Röhrenjeans. Durch Mokassins-Stiefel bekommt das Outfit einen lässigen Touch und sieht sofort individuell aus.

Zu finden sind solche Stiefel in beinahe allen gut sortierten Schuhläden und in diversen Online-Shops. Der Vorteil der hohen Variante ist, dass sie an kalten Tagen optimal wärmen und kalten Füßen keine Chance lassen. Verziert werden Mokassins-Stiefel mit

  • kunstvollen Bändchen,
  • Bommeln,
  • Stickereien,
  • Schmucksteinen und
  • verschiedenfarbigen Ledereinsätzen.

Ein weiterer Vorteil der praktischen Stiefelvariante ist, dass diese meist eine Laufsohle aus rutschfestem Material haben, sodass man auf winterlichen Straßen guten Halt hat. Die zusätzliche Sohle (die bei klassischen Mokassins nicht unbedingt dazugehört) sorgt für zusätzliche Wärme.

Tipps zum Kombinieren

Stellen Sie sich folgendes Outfit einmal bildlich vor: Dunkle Röhrenjeans werden mit einem weichen Pullover kombiniert und mit dunkelbraunen Mokassins-Stiefeln aufgepeppt.

Dazu noch eine Tasche aus dem gleichen Leder und einige gut gewählte Accessoiresund fertig ist ein Outfit, das sowohl für die Freizeit, zum Shoppen oder zum Spazierengehen perfekt ist.

Besonders toll sehen diese Stiefel in Kombination mit einem halblangen Rock und einer passenden Strick-Strumpfhose aus. Aber auch zu

  • Wollkleidern,
  • Röhrenjeans und
  • anderen engen Hosen

passen die Schuhe hervorragend.

Der Mokassin – von der Prärie in die Großstadt

Wenn wir das Wort „Indianer“ hören, denken die meisten von uns wohl an Dinge wie Tipis, Marterpfähle oder den Wilden Westen, wie wir ihn aus Westernfilmen oder Karl-May-Romanen kennen. Dass wir den Indianern aber eines der beliebtesten Schuhmodelle – den Mokassin – überhaupt zu verdanken haben, kommt uns dabei in der Regel aber eher nicht in den Sinn. Doch spätestens wenn wir im Sommer mal wieder in unsere geliebten Halbschuhe schlüpfen und leichten Fußes durch den Tag wandeln, sollten wir vielleicht einmal kurz ein Rauchzeichen des Dankes nach Nordamerika schicken.

Bereits im 18. Jahrhundert traten die Mokassins ihren Weg nach Europa an, als sie von den Siedlern auf dem alten Kontinent in die Neue Welt geschickt wurden. Doch ihr modisches Potential wurde zunächst noch unterschätzt und sie fanden zwar Einzug in so manchen Haushalt, blieben jedoch auch da – denn in Europa war der Mokassin zunächst nur ein Hausschuh. Erst später fanden die Schuhe auch ihren Weg auf die Straßen und etablierten sich als beliebtes Schuhmodell für Mann und Frau.

Der Mokassin gehört zu den ältesten Schuhmodellen der Menschheit – in seinen Anfangszeiten gab es also keinerlei Maschinen, welche die Produktion des Schuhs hätten übernehmen können. In Handarbeit wurde jeder einzelne Schuh hergestellt und vernäht – die auffällige Naht auf der Oberseite, die sogenannte Kräuselnaht, ist das, was auch heute noch wesentlich den Charme dieses Modells ausmacht und dem Schuh seine unverwechselbare Optik verleiht. Hinzu kommt die flache, bequeme Sohle, die nicht nur für die Indianer während der Jagd durch Wald und Wiesen von Vorteil war, sondern auch uns ein angenehmes Laufgefühl den ganzen Tag über beschert. Kein Wunder also, dass der Mokassin in jeder Saison neu aufgelegt wird und bereits in zahlreichen Schuhschränken ein Zuhause gefunden hat.

Der Schuh, der auf dem Kopf steht

Während das Original zumeist aus Leder bestand, gibt es heutzutage verschiedenste Varianten, etwa aus robustem Textilstoff, doch ist die Variante mit einem Obermaterial aus Leder noch immer am häufigsten zu finden. Auch die Sohle hat sich seitdem weiterentwickelt, zum Glück muss man sagen, denn bei den amerikanischen Ureinwohnern besaßen die Schuhe häufig gar keine wirkliche Sohle. Das Leder wurde, anders als es bei anderen Schuhmodellen üblich ist, unter dem Fuß herumgeführt und oben mit einem Einsatzteil vernäht. Der Mokassin ist also gewissermaßen verkehrtherum und die Sohle bestand aus einer einzigen Lederschicht. Heute verwöhnen dagegen ausgeklügelte Laufsohlen aus modernen, robusten Materialien unsere Füße, ohne dass der Mokassin dabei auch nur ein wenig von seinem traditionellen Chic einbüßen würde. Stattdessen dürfen wir uns über die Tatsache freuen, dass es aufgrund seiner Formen- und Farbvielfalt nun den passenden Mokassin für jeden Geschmack und Modestil gibt.

Besonders beliebt ist dieses Schuhmodell vor allem in zwei Moderichtungen: dem Ethnolook und dem maritimen Stil. Für ersteren werden gern Varianten verwendet, die noch sehr an die Original-Schuhe der Indianer erinnern: Braunes Wildleder, Fransen, Perlen und Schlaufen sowie traditionelle Verzierungen in bunten Farben verleihen dem Schuh ein folkloristisches Aussehen, das gut zu schwingenden Sommerkleidern, Tuniken und Kleidung in natürlichen Farbtönen passt. Für den Marinelook finden dagegen vor allem sogenannte Bootsschuhe in Mokassinmachart Verwendung: Häufig in Dunkelblau mit weißen oder roten Akzenten gehalten und mit einer robusten Sohle ausgestattet, sind sie die perfekten Begleiter zu Ringelshirt und Chino beim nächsten Ausflug ans Meer.

So bleiben Ihre Mokassins lange schön

Je nachdem, aus welchem Material Ihr Mokassin besteht, gilt es unterschiedliche Dinge zu beachten, wenn es um die Pflege der Schuhe geht. Da der klassische Mokassin aus Leder besteht, empfiehlt es sich in jedem Fall, ihn noch vor dem ersten Tragen mit einem Imprägnierspray oder -schaum zu imprägnieren und das regelmäßig zu wiederholen, um das Material vor Feuchtigkeit zu schützen.

Gerade im Sommer, wenn es warm und trocken ist, setzt sich schnell Staub in den Schuhen fest, der nicht nur unschön aussieht, sondern auf Dauer vor allem das Leder spröde werden lassen kann. Daher sollten Sie Ihre Mokassins nach dem Tragen mit einer weichen » Lederbürste oder, bei Wildlederschuhen, mit einer Nubukbürste ausbürsten. Flecke lassen sich auf letzteren ganz leicht mit einem » Reinigungsschwamm entfernen. Glattledermodelle können Sie zudem mit etwas lauwarmem Wasser und einem Tuch von Schmutz befreien und, nachdem sie vollständig getrocknet sind, mit einer Schuhcreme einreiben.