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Guccio Gucci S.p.A.

Gucci ist eine weltweit bekannte, italienische Mode-Marke für Damen-, Herren- und Kinder-Bekleidung sowie Accessoires im Luxusgütersegment mit weltweiten Einzelhandelsgeschäften. Die Marke Gucci bzw. die Guccio Gucci S.p.A. gehört seit 2004 vollständig zum französischen Luxusgüter-Konzern Kering(ehemals PPR), in welchem weitere Luxus-Marken vertreten sind.

GUCCI SCHUHE: PERFEKT FÜR JEDEN MOMENT

Verleihen Sie Ihrer Schuhkollektion mit Designerschuhen von Gucci eine neue unverkennbare Eleganz. Die charakteristischen Gucci Schuhe sind mit ihren hochwertigen Materialien, wie federleichtes Wildleder oder raffinierten Prints, wie dem Jacquard mit Ananas-Muster, die perfekten Begleiter für jede Gelegenheit. Verwöhnen Sie sich mit Lammfell besetzten Princetown Slippers oder extravaganten Pumps aus Leder. Shoppen Sie die labeltypischen Horsebit-Loafer oder die angesagten High-Top Sneakers.

EINE “VOM TELLERWÄSCHER ZUM MILLIONÄR”-GESCHICHTE

Der visionäre und fleißige Guccio Gucci gründete sein gleichnamiges Label im Jahr 1921. Mit einem scharfen Blick für Modetrends und luxuriöse Materialien, kreierte der einstige Sattler eine innovative Kollektion an Lederwaren.

Zusammen mit seinen vier Söhnen – Aldo, Vasco, Ugo und Rodolfo – expandierte Gucci sein aufsteigendes Modeunternehmen mit Standorten in Mailand, Rom und Florenz. Innerhalb kurzer Zeit wurden seine kunstvoll verarbeiteten Accessoires, Schuhe und Handtaschen der Inbegriff für italienische Mode.

Mit seinen facettenreichen Kollektionen an Pumps, High-Top Sneakers, Slippers, High-Heels und Flats reihte sich Gucci in die Designerelite ein und wurde zum modischen Vorbild. Heutzutage zählen Gucci Schuhe weitestgehend zur Grundausstattung der alltäglichen Garderobe; insbesondere die berühmten Lederslipper mit Horsebit-Details sind ein essentielles Kleidungsstück für jede Mode-Liebhaberin.

SCHUHE VON SONNENAUFGANG BIS SONNENUNTERGANG

Kombinieren Sie schwarze Loafer aus Wildleder zu einem passenden Abendkleid mitsamt Accessoires von Gucci für einen klassisch italienischen Stil. Für einen entspannt urbanen Look kombinieren Sie die floralen High-Top Sneaker von Gucci mit reizenden Culottes und einem simplen T-Shirt.

Gucci Schuhe für Damen sind unglaublich vielseitig tragbare Accessoires. Von Amstel Clogs aus Wildleder, metallischen LederPumps oder verzierten Ballerinas – alle lassen sich perfekt zur Jeans, Kleidern oder Stoffhosen tragen. Bringen Sie metallische Plateauschuhe aus Leder, eine Gucci Tasche und ein verspieltes Fransenkleid zusammen, um den Disco Chic der 70er Jahre nachzuahmen. Die provokanten SchnürStiefel, die spielerisch mit pelzbesetzten Pompoms verziert sind, setzen Ihre gebräunten Beine perfekt in Szene.

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Geschichte

Gegründet wurde das Unternehmen 1921 von Sattlermeister Guccio Gucci als kleine Werkstatt für Lederwaren und Gepäck in Florenz. Nach der Eröffnung weiterer Filialen in Italien lancierte Gucci 1947 – eigentlich als Notlösung aufgrund von Ressourcen-Knappheit – eine Handtasche mit Bambusgriff (Bamboo Bag), welche noch heute ein Verkaufsschlager ist. Das Unternehmen machte sich u. a. mit feinen Lederwaren und luxuriösen Handtaschen – im Design oftmals vom Pferdesport inspiriert – einen Namen.

In den Jahren nach dem Tod des Firmengründers 1953 feierte die Marke große Erfolge und expandierte weltweit. Mitte der 1960er wurde erstmals das bekannte Symbol der beiden miteinander verbundenen Steigbügel bzw. der ineinander verschlungenen „G“ (für Guccio Gucci) benutzt. In den 1970er Jahren wurde eine Bekleidungs-Linie etabliert, die erste Modenschau fand 1981 statt. Aufgrund schwerer interner Besitzstreitigkeiten der Gründerfamilie folgte jedoch in den 1980er Jahren ein Verfall des Unternehmens, der 1989 zu einem 50%igen Verkauf an das US-arabische Investmentunternehmen „Investcorp International“ aus Bahrain führte. Gleichzeitig wurde die amerikanische Bergdorf Goodman-Chefeinkäuferin Dawn Mello als erstes Nicht-Mitglied der Gucci-Familie zur Chef-Designerin ernannt. Der Enkel des Firmengründers, Maurizio Gucci, verkaufte 1993, nachdem er die anderen Erben ausbezahlt hatte, die übrigen 50 % des Unternehmens an Investcorp und kam 1995 bei einem Mordanschlag ums Leben, für welchen später seine Ex-Frau Patrizia Reggiani verantwortlich gemacht wurde. Ende 1995 ging die nunmehr von der Familie losgelöste Firma Gucci an die New Yorker, Amsterdamer und Londoner Börse(SEAQ). 1998 wurde der Firmensitz nach London verlegt.

Nach einer zwischen 1999 und 2002 vor Gericht ausgetragenen Übernahmeschlacht mit LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton gehört Gucci seit 2004 fast vollständig (99,4 %) zum Luxusgüterkonzern Kering (bis 2013: PPR bzw. zuvor Pinault-Printemps-Redoute S.A.), Paris. Bernard Arnault, Chef von LVMH hatte 1999 begonnen, Gucci-Aktien aufzukaufen. Gucci fürchtete eine Unternehmensübernahme und warf neue Aktien auf den Markt, um Arnaults Besitzanteil am Unternehmen zu verwässern. Gleichzeitig kontaktierte der damalige CEO von Gucci, Domenico de Sole, Arnaults Konkurrenten François Pinault von PPR (heute Kering), welcher in der Folge 40 % der Gucci-Aktien erwarb und damit LVMH zurückdrängte. PPR integrierte die Marke Gucci schließlich in die neu kreierte Luxussparte Gucci Group, in welcher weitere Luxus-Marken gebündelt waren. Gucci-CEO de Sole schied 2004 aus und wurde durch den Gucci-Manager Mark Lee ersetzt. Mitte 2004 wurde die Börsennotiz von Gucci dauerhaft eingestellt. 2010 wurde der operative Gucci-Firmensitz von London nach Cadempino in der Schweiz verlegt. Zum 90. Firmenjubiläum rief der Konzern im Herbst 2011 in Florenz das Gucci-Museum ins Leben, das seitdem namhafte Kunst-Ausstellungen beherbergt.

Die Marke Gucci

Zum begehrten Luxuslabel wurde die Marke Gucci erst wieder Mitte der 1990er Jahre, als der seit 1990 als Damenmode-Designer bei Gucci tätige und 1994 als Nachfolger von Dawn Mello bestellte US-amerikanische Designer Tom Ford, welcher ab 1999 auch die Prêt-à-porter-Linien von Yves Saint Laurent entwarf, internationale Anerkennung für seine Arbeit bei Gucci erhielt. Ford verließ Gucci nach 13 Jahren im April 2004 zusammen mit Gucci-Geschäftsführer Domenico de Sole, weil sich beide mit dem PPR-Management nicht über die Fortführung der Marke Gucci einigen konnten. Fords Nachfolge bei Gucci traten seine langjährigen Mitarbeiter Alessandra Facchinetti (Damen-Mode), Frida Giannini(Accessoires) und John Ray (Herren-Mode) an. 2005 übernahm Giannini zusätzlich die Position der ausscheidenden Facchinetti und 2006 auch die Aufgaben von Ray, und war demnach in der Folge alleinige Kreativ-Chefin der Marke Gucci. Giannini gab ihren Posten im Januar 2015 auf und wurde durch den langjährigen Gucci-Mitarbeiter Alessandro Michele ersetzt.

Die Marke Gucci bietet lediglich eine Hauptlinie, jeweils für Damen- und Herrenmode, sowie in großer Bandbreite dazugehörige Accessoires im oberen Preissegment an. Darüber hinaus werden Düfte, Brillen, Schmuck und Uhren (seit 1997) von Gucci verkauft. Seit 2011 besteht zudem eine hochpreisige Gucci-Kinderkollektion für 0- bis 8-Jährige.

Gucci in Deutschland

Im Januar 2014 gibt es in Deutschland insgesamt 12 sogenannte „Gucci-Stores“, drei davon in Berlin (KaDeWe, Kurfürstendamm, Galeries Lafayette), einen in Düsseldorf (Königsallee), zwei in Frankfurt (Goethestraße, Flughafen), drei in München (Maximilianstraße, Oberpollinger, Flughafen), einen in Köln (Mittelstraße), einen in Hamburg (Neuer Wall) und einen in Kampen/Sylt (Braderuper Weg).

Gucci-Konzern

2007 erzielte die Gucci Group einen Gesamtumsatz von 3,867 Milliarden Euro. Davon entfielen 56,3 % auf das eigentliche Gucci-Label, der Rest verteilte sich auf YSL Beauté(16,8 %), Bottega Veneta (9,5 %), das Label Yves Saint Laurent (5,7 %) sowie sonstige Marken (11,7 %). Sonstige Marken des Konzerns waren bis 2011 die Mode-Labels Alexander McQueen (seit Ende 2000), Stella McCartney (seit Anfang 2001) und Balenciaga (seit Mitte 2001), die Schuh-Marke Sergio Rossi (seit Ende 1999) sowie der Schmuck- und Uhren-Hersteller Boucheron (seit Mitte 2000). Die Marke Yves Saint-Laurent (Mode und Kosmetik) war Ende 1999 von Sanofi Beauté abgekauft worden, eine Aktienmehrheit bei Bottega Veneta wurde Anfang 2001 gesichert und der 2000 erworbene Uhrenhersteller Bédat & Co. wurde 2009 wieder abgestoßen. YSL Beauté wurde 2008 an L’Oréalverkauft. Die Lizenzrechte für die eigene Duftreihe von Gucci verwaltet die zum Procter & Gamble Konzern gehörende Wella-Tochter Cosmopolitan Cosmetics. Insgesamt beschäftigte die Gucci Group rund 14.000 Mitarbeiter. Ende 2010 betrieb das Unternehmen weltweit 317 Gucci-Stores sowie zahlreiche Boutiquen der übrigen zur Gucci Group gehörenden Marken. Auf Gucci-CEO Mark Lee folgte Ende 2008 der Bottega Veneta Chef Patrizio di Marco. Di Marco, Lebensgefährte und seit Mitte 2015 Ehemann von Frida Giannini, wurde Anfang 2015 durch Marco Bizarri abgelöst. 2011 löste Kering die Gucci Group auf. Seither ist Gucci neben den ehemals in der Gucci Group gebündelten Marken eine gleichwertige Tochtergesellschaft innerhalb des Kering-Konzerns.